HILFE ZUR SELBSTHILFE für TSHUMBE

Wir sind eine Hand voll mutiger Pinzgauer, die seit 10 Jahren direkte Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, in einem der ärmsten Länder der Welt. In der Demokratischen Republik Kongo, rund 30 x so groß wie Österreich, hat der größte Teil der Bevölkerung keinen Zugang keinem sauberen Trinkwasser und auf 10.000 Menschen kommt 1 Arzt. Als Verein "Mut zum Teilen" helfen wir vor Ort und wir möchten gerne weiterhelfen.

Warum sollen Sie helfen, für ein Land so weit weg und so unbedeutend für einen? Tatsache ist, der Kongo gilt als rohstoffreichstes Land und versorgt uns und die ganze Welt mit seinen Ressourcen.

So ressourcenreich und dennoch arm? Wie gibt es das?

Der Kongo wird gnadenlos und systematisch ausgebeutet und das bereits seit dem 19. Jhdt. Was mit dem Kautschukboom für unsere Autoreifen begann, wo fast 10 Mio. Menschen grausamst durch Sklaverei und Zwangsarbeit den Tod fanden, ist heute ein durch Profitgier entfachter, brutaler Bürgerkrieg. Getragen wird er von westlichen Firmen, die Interesse haben an den dort vorkommenden Rohstoffen wie Diamanten, Kupfer, Uran und dem seltenen Coltan, welches für unsere Handyproduktion verwendet wird. Frauen und Kinder werden in Massen verge-waltigt, tausende flüchten um nicht massakriert zu werden. Die Lebenserwartung liegt bei knapp 50 Jahren.

Wer nicht unter diesen menschenunwürdigen Zuständen umkommt, der verhungert.

Von 70 Mio. Einwohnern leben 73 % in absoluter Armut. Von all dem Ressourcenreichtum bekommt der Kongolese nichts ab. Das pro Kopf Einkommen im Kongo beträgt gerade mal 216 US-$ pro Jahr, das sind 18 $ im Monat* (Vergleich dazu Österreich mit knapp 50.000 $/Jahr). Die Republik Kongo ist damit weltweit an letzter Stelle. Dem gegenüber stehen verhältnismäßig sehr hohe Lebenshaltungskosten. Eine Ziege z.B. kostet im Kongo bis zu 70 $ und eine Ananas bereits 1 $. Warum? Die moderne Welt spielt mit dem Essen und durch die Spekulationsgeschäfte am Nahrungsmarkt steigen die Preise auch in den armen Ländern ins Unleistbare. Ein trauriger Zustand der in diesen kurzen Sätzen einfach gar nicht zu beschreiben ist. Man sieht wie dramatisch heutzutage alle Rädchen zusammenhängen und wie schnell ein Land wie Kongo auch für uns bedeutend wird. (* lt. IWF 2011)

Seit 10 Jahren unterstützen wir das Dorf Tshumbe, im Herzen der Republik Kongo und setzen alles daran, dass nicht 11 % der Kinder noch vor ihrem 5. Geburtstag sterben. Gemeinsam mit Helfern vor Ort sanierten wir das desolate Krankenhaus, montierten uA. Solaranlagen für eine Licht- & Stromversorgung, statteten es mit Lampen und Steckdosen aus, fließten den OP, brachten neue medizinische Geräte und gewährleisten so eine Mindestsicherung an medizinischer Versorgung.

Weitere 80 % der Kinder sind unterernährt. Um dem entgegen zu wirken errichte-ten wir ein Ernährungszentrum und begleiten ein groß angelegtes Landwirtschafts-projekt. Und wir wollten, dass mehr als nur 25 % Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Mittels Dachrinnen und Fallrohren sammeln wir Regenwasser in Zisternen.

 

>> EXPEDITION TSHUMBE! 

Unser nächstes großes Projekt ist neben der laufenden Instandhaltung, ein großer Lehrbauhof um handwerkliches Wissen zu vermitteln, damit Einheimische nicht immer auf die Hilfe von Außen angewiesen bleiben. Dafür sammeln wir bereits fleißig technische Ausstattung und Werkzeuge aller Art. Unser Ziel ist es, all diese wertvollen und wichtigen Sachspenden sicher an ihren Zielort zu bringen, darum ist es geplant, dass ein Team diese inklusive einem bereits gespendeten Lieferwagen direkt nach Tshumbe bringt. Bei der „Expedition Tshumbe“ werden unsere mutigen Pinzgauer nicht nur von einem professionellen Kamerateam begleitet. Bei dieser mehrwöchigen gefährlichen Reise von einigen tausend Kilometer durch den Urwald mitten in den Kongo, gibt es nur schlecht ausgebaute Straßennetze, hohes Malariarisiko und auch Bürgerkrieg. Mit der Dokumentation möchten wir wachrütteln und auf die Krisensituation aufmerksam machen. Helfen Sie mit die humanitäre Lage in Tshumbe zu ändern und helfen Sie unserem Team bei der Umsetzung der Projekte. Werden Sie Teil der „Expedition Tshumbe“!

All dies und noch viel mehr schaffen wir nicht ohne die Großzügigkeit unserer Spender. Bitte helfen auch Sie uns und haben Sie „den Mut zu teilen“! Wir sind dankbar über jede Geld- und Sachspende, sowie hilfreiche Kontakte aus allen Bereichen. 

 

P.S.: „Mut zum Teilen“ ist ein spendengeprüfter- und begünstigter Verein! Ihre Hilfe ist daher von der Steuer absetzbar. Unsere Registrierungsnummer/Finanzamt: SO 2158s

Möchten Sie helfen? Kontaktieren Sie uns per Email an verein@mut-zum-teilen.at oder telefonisch an Doris Moser 0699/16216969

Spendenkonto: Raiffeisenbank Bruck Fusch Kaprun, Konto Nr.: 40477, BLZ 35012

IBAN: AT34 3501 2000 0004 0477, BIC: RVSAAT2S012